Häufige Probleme beim Website-Umzug vermeiden

Der Umzug einer Website läuft selten problemlos. Erfahren Sie hier, wie Sie die häufigsten Probleme vermeiden und beseitigen können.

Häufige Probleme beim Website-Umzug vermeiden

Umzüge verlaufen selten reibungslos. Verzögerungen sind an der Tagesordnung, das eine oder andere Möbelstück nimmt Schaden, und dann bringt man letztlich doch nicht alles so unter, wie erhofft. Der Umzug einer Website – ob von Development auf den Server oder von Hoster zu Hoster – kann ebenso zur kniffligen Angelegenheit werden, speziell wenn nicht alles sofort 100%ig stimmt. Zwischen DNS-Server, IP-Adresse und Cache kann so einiges untergehen. Die folgenden Fehler treten sehr häufig auf, und die Problemlösungen gibt’s gleich obendrauf.

Hier entsteht eine neue Internetpräsenz

Wenn die Website umgezogen wurde, aber weiterhin die Willkommensseite des (neuen) Hosters zu sehen ist, dann stimmt etwas nicht. Diese Punkte wollen nun abgearbeitet werden:

  • Achten Sie darauf, dass die Website-Inhalte in den korrekten Ordner geladen wurden.
  • Möglicherweise wird eine andere Index-Datei Ihrer Startseite vorgereiht. Benennen Sie entweder das ungewünschte File um oder ändern Sie die Standard-Reihenfolge am Server.
  • Falls der Cache noch hinterherhinkt, will etwas zugewartet werden. Alternativ lässt sich dieser beim Hoster oder sogar im Content-Management-System leeren.

Fehlermeldung

40x-Fehlercodes weisen auf vom Server abgewiesene Anfragen hin. 404 steht für nicht gefundene Inhalte, 403 für fehlende Zugriffsrechte und 400 für Nachrichtenfehler. Allerdings muss der Fehler nicht zwingend in der User-Anfrage liegen, sondern kann folgende Ursachen haben:

  • In der eingegebenen URL hat sich ein Tippfehler eingeschlichen.
  • Der DNS-Server muss erst aktualisiert werden. Zusätzlich kann der lokale DNS-Cache geleert werden.
  • Bei 403-Fehlern handelt es sich möglicherweise um zu strenge Zugriffsrechte, ein anderer CHMOD-Code (z. B. 750 oder 755) schafft Abhilfe.
  • Viele Server vermelden 403, wenn die Index-Datei nicht gefunden werden kann. Hier reicht bereits falsche Groß- oder Kleinschreibung als Fehlerursache.
  • Gewisse Adblocker- und Proxy-Plugins des Browsers können die Anfrage stören. Versuchen Sie es daher mit deaktivierten Erweiterungen und geleertem Cache.

Layout-Fehler

Sie haben viel Zeit, Geld und Mühe in ein neues Design investiert, und jetzt wird es nicht oder zumindest nicht korrekt angezeigt. Das sorgt für Ärger und Frust. Meist liegt dies an fehlenden, d. h. nicht mitkopierten Dateien oder im falschen Ordner abgelegten Files. Der Layout-Fehler an sich kann bereits Hinweise auf das Problem geben. Stimmen Anordnung und Formatierungen, aber die Bilder fehlen, dann sind die Mediendateien nicht (richtig) abgelegt. Ist das komplette Layout zerschossen, könnte die CSS-Datei unauffindbar sein.
Meist hilft es, die komplette Website erneut hochzuladen. Funktioniert das nicht, wollen die angedachten Speicherorte der relevanten Elemente im Quelltext der Website ermittelt werden. Das Stylesheet gibt den angedachten Pfad zur CSS-Datei aus, auch Bildinfos lassen sich hier finden. Nun einfach die entsprechenden Files in die richtigen Ordner hochladen, schon sollte das Problem beseitigt sein.

Keine Änderungen sichtbar

Falls einfach „nur“ etwas an der Website verändert wurde (andere Formatierungen, neue Bilder, kleine Design-Anpassungen), der Browser diese jedoch einfach nicht auswerfen will, dann liegt das Problem meist am Cache. Fleißiges Leeren im Browser sowie ggf. Server- und CMS-seitig hilft normalerweise. Im Idealfall testen Sie die Änderungen mit mehreren Browsern und (unterschiedlichen) Endgeräten.

Keine Erreichbarkeit

Server-Ausfälle können vorkommen – überprüfen Sie die Statusseiten Ihres Anbieters, bevor Sie sich den Kopf zerbrechen, sowie weitere Sites. Tritt das Problem nur beim eigenen Online-Angebot auf? Ist die eigene Website nicht erreichbar, muss das übrigens nicht zwangsläufig an kürzlich vorgenommenen Änderungen liegen. Möglicherweise hakt es bei den DNS-Anfragen. Stellen Sie daher immer sicher, dass beim Hoster (und ggf. CDN) die korrekten DNS-Einträge hinterlegt sind.

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